Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Netzwerk früher Hilfen im LK Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Kontakt Dippoldiswalde
Deutscher Kinderschutzbund Kreisverband Weißeritzkreis e.V.
Barbara Stanja - Projektleiterin
Dipl. Soz. Päd. - FH
Tel.: 03504 - 600 960
Fax: 03504 - 600 969
koordinator.fz(a)dippoldiswalde.de
Anschrift
Weißeritzstr. 30
01744 Dippoldiswalde
Geschäftszeiten:
Mo - Do 8.00 - 12.00 + 12.30 - 17.00 Uhr,
Fr 8.00 - 12.00 Uhr
und nach Vereinbarung
Kontakt Pirna
Landratsamt Pirna, Referat Kinder -, Jugend und Familienhilfe
Abteilung Allgemeiner Sozialer Dienst
Silke Müller - Koordinatorin Netzwerk „früher Hilfen“
Tel.: 03501 – 515937
Fax.: 03501 - 515809
Silke.Mueller(a)landratsamt-pirna.de
Anschrift
Ernst – Thälmann – Platz 1
01796 Pirna
Geschäftszeiten:
Mo. 8.00 – 11.30; 13.00 – 15.30 Uhr
Di. 8.00 – 11.30; 13.00 – 17.30 Uhr
Mittwoch geschlossen
Do. 8.00 – 11.30; 13.00 – 15.30 Uhr
Fr. 8.00 – 11.30 Uhr
Projektbeschreibung
Frühe Hilfen für Familien mit Säuglingen und Kleinkindern greifen am besten in guter Kooperation zwischen Gesundheitshilfe und Jugendhilfe - zwei Hilfesysteme, die oftmals wenig voneinander wissen. Dennoch wird es unser Ziel sein, eine funktionierende Kooperation und Vernetzung zu installieren und eine gemeinsame Basis im Umgang mit jungen Eltern zu schaffen.
Der Deutsche Kinderschutzbund und eine Mitarbeiterin aus dem Jugendamt wurde im April 2007 mit Erscheinung der Richtlinie zur Förderung der Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe damit beauftragt, ein Netzwerk früher Hilfen im großen Landkreis zu implementieren. Was versteht man darunter: " ein Netzwerk früher Hilfen"; ist eine in sich geschlossene Reaktionskette der drei Basiselemente: Wahrnehmen, Warnen und Handeln.
Sie wird zwischen Fachkräften verschiedener familienunterstützender und -beratender Institutionen vereinbart. Dieses System bezieht sich entweder auf bestimmte Zielgruppen, auf klar definierte Problemlagen im Einzelfall oder auf einen ausgewählten Sozialraum. Die Steuerungsmöglichkeiten von Frühwarnsystemen ergeben sich dadurch, dass das System klar definierte Schritte durchläuft:
Auf die Wahrnehmung einer Gefahr wird eine Warnung abgegeben, auf die dann eine bestimmte Handlung erfolgt.
Geplant sind erste offizielle Glückwünsche zur Geburt des Kindes "Willkommen im Leben" beginnend im März 2009 durch 2 MitarbeiterInnen des Jugendamtes. Das Projekt wird vom Deutschen Kinderschutzbund Dormagen schon einige Jahre mit Erfolg praktiziert. Seit 4 Jahren gibt es zum Beispiel keine Inobhutnahme von Kindern unserer Zielgruppe in dieser Stadt mehr, da die Familien alle bekannt sind und gegebenenfalls frühzeitig Unterstützung angeboten werden konnte.
Motto dabei ist die Formulierung:
"Wehret den Anfängen und übt Zivilcourage"
Es geht uns nicht darum, den Eltern Druck zu machen, sondern diese zu motivieren, das Beste im Interesse ihres Kindes zu tun. Das Netzwerk „früher“ Hilfen ist ein Projekt mit primärem präventivem Charakter und soll frühzeitig Kontakt vermitteln. Weiter bereiten wir eine Elternbroschüre vor, um eine flächendeckende Information von Angeboten, wichtigen Telefonnummern und Adressen von Beratungsstellen für unsere jungen Eltern vorzuhalten. Es werden noch viele Gespräche mit anderen Beteiligten z.B. mit Fachleuten aus dem Jugendamt, Gesundheitswesen, Behörden, Polizei, Krankenkassen, Bürgermeistern sowie unmittelbaren Professionellen wie Erzieherinnen, Kinderärzte, Eltern, Hebammen, Gynäkologen, Angebotsträger für unsere Zielgruppen, Kirchen - um einige aufzuzählen- stattfinden. Wichtig sind die Vernetzung und das Wissen um gemeinsame Handlungsschritte.
Ende 2010 ist es unser Ziel, das jeder auf ein verknüpftes und bekanntes Netzwerk zurückgreifen kann.
Elternbroschüre zum Download: Teil 1 und Teil 2
Wirkungsweisen des Systems
| Elternbroschüre | Aufsuchender Dienst mit Begrüßungspaket und Hausbesuch | Koordinierung der kinderbegleitenden Einrichtungen basierend auf gemeinsamer Handlungsplanung |




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