Landkreis Mittelsachsen
Netzwerk präventiver Kinderschutz Mittelsachsen
Kontakt
Landratsamt Mittelsachsen
Gesine Wagner – Koordinatorin
Tel.: 03727 - 950 6217
Gesine.Wagner(a)landkreis-mittelsachsen.de
Anschrift
Landratsamt Mittelsachsen
Abt.: Jugend und Familie
Ref.: Allgemeiner Sozialer Dienst
Am Landratsamt 3
09648 Mittweida
Projektbeschreibung
Seit der Verwaltungs- und Kreisgebietsreform vom 01.08.2008 erfolgt die Netzwerkarbeit im Rahmen des Modellprojektes "Netzwerk präventiver Kinderschutz" für den Landkreis Mittelsachsen über die Koordinationsstelle in Mittweida, Abteilung für Jugend und Familie/ Referat Allgemeiner Sozialer Dienst und löst damit die drei bisher bestehenden Einzelprojekte in Freiberg, Mittweida und Döbeln ab.
Die Arbeit der Koordinatorinnen baut auf vier Säulen auf, aber erst durch die Vernetzung der Teilbereiche kann eine Etablierung des sozialen Frühwarnsystems erreicht werden, dass zur Vermeidung und Abwendung von Gefahren für das Kindeswohl beiträgt, indem es (werdenden) Eltern und ihren Kindern, insbesondere in belastenden Lebenslagen, Zugang zu geeigneten Hilfe- und Unterstützungsangeboten offeriert.
Auf der Basis einer strukturierten und vertrauensvollen Kooperation zwischen den Fachkräften verschiedener Professionen, mit Zugang zu Kindern und deren Familien, kann es gelingen mit Hilfe von niedrigschwelligen Angeboten im Bedarfsfall präventiv und frühzeitig wirksam zu werden.
In diesem Sinne arbeiten wir mit Partnern aus verschiedenen Berufszweigen zusammen und sensibilisieren diese, neben den Aufgaben ihrer Profession auch auf Risiken und Gefährdungsmomente für das Kindeswohl zu achten.
Neben dem Ausbau der Vernetzung zwischen den einzelnen Partnern und der Erschließung neuer Verbindungen sollen 2010 die Tätigkeiten in den Arbeitskreisen vorangetrieben werden, um unter anderem valide Instrumente zur Erkennung und Einschätzung der Risiken einer gesunden Entwicklung von Kindern/ einer Gefährdung des Kindeswohls weiterzuentwickeln und anschließend den Netzwerkpartnern für ihre Arbeit zur Verfügung zu stellen. In diesem Jahr sollen der interdisziplinäre Austausch und die Weiterbildung der Fachkräfte über eine Fachtagung, im Schwerpunkt aber in regionaler Netzwerkarbeit stattfinden. In einem zweiten Anlauf unterstützen wir Intitiativen freier Träger bei der Umsetzung von Projekten, z.B. Familienpaten, um primärpräventiv Hilfe anzubieten, so dass sich einzelne Belastungssituationen von Familien nach der Geburt ihres Kindes nicht zu Problemstrukturen verfestigen.






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